Ich arbeite als HP für Psychotherapie.
Seit über 20 Jahren begleite ich Menschen in unterschiedlichen persönlichen und beruflichen Lebenslagen in unserer Gemeinschafspraxis.

Ein wiederkehrendes Thema in meiner Arbeit ist, dass viele Belastungen, Konflikte und Selbstzuschreibungen nicht aus individuellen Defiziten entstehen, sondern aus unpassenden Erklärungen für das, was erlebt wird.
In meiner praktischen Arbeit wie im Schreiben interessieren mich weniger Methoden als die Strukturen, nach denen Menschen ihr inneres Gleichgewicht regulieren.
Mich beschäftigt, wie diese Strukturen entstehen, wie sie sich stabilisieren und was geschieht, wenn sie mit anderen Erwartungen, Anforderungen oder sozialen Normen kollidieren.
Diese Perspektive ist nicht auf ein einzelnes Thema beschränkt. Sie bildet den gemeinsamen Rahmen für unterschiedliche Fragestellungen, etwa im Umgang mit Autonomie, Abhängigkeit, Angst, Kontrolle oder innerer Überforderung.
Meine Bücher greifen jeweils einen solchen Themenbereich auf und machen ihn durch beschreibende Szenen und analytische Einordnung nachvollziehbar. Sie erklären, was geschieht, bevor sie fragen, was daraus folgt.
Die Texte sind psychoedukativ angelegt. Sie therapieren nicht, leiten nicht an und ersetzen keine persönliche Arbeit.
Schreiben ist für mich kein Nebenprodukt der Praxis, sondern eine eigene Form fachlicher Arbeit: Strukturen sichtbar zu machen,
damit Menschen ihr Erleben einordnen können, ohne sich vorschnell bewerten oder verändern zu müssen.